Laserscanning Punktwolken (E57 / RCP Export)
Viele Fachbüros haben eigene CAD-Zeichner und Konstrukteure, welche "reine" Daten benötigen. Genau darauf sind wir spezialisiert.
Wir reisen deutschlandweit mit modernstem Leica Equipment für Sie an und erfassen die Bauwerke. Die enorm komplexe Software-Arbeit der "Registrierung" (dem nahtlosen, fehlerfreien Verknüpfen Hunderter Einzel-Scans zu einem Gesamt-Körper) sowie die Reinigung von Störfaktoren übernehmen wir im Büro. Sie erhalten die pure, ausgerichtete Projektdatei.
Punktwolke für eigenes CAD anfragenWozu werden 3D Punktwolken eingesetzt?
Der Import einer Milliarden-Punktwolke bietet in Revit, AutoCAD und ArchiCAD nie dagewesene Möglichkeiten zur Konstruktion und Simulation. Das Rätselraten auf der Baustelle hat ein Ende.
TGA Kollisionsprüfung (Clash Detection)
Führen Sie neue HVAC-, Strom- und Rohrtrassen in einer eng verbauten Altbau-Fabrik oder einem Krankenhaus fort? Ein detaillierter TLS Scan friert jeden alten Lüftungskanal und Tragbalken ein. Die importierte Punktwolke liefert der TGA-Planung in Revit harte Geometrie für automatisierte Kollisionstests (Clash-Detection) zur Wahrung der Trassenfreiheit.
Reverse Engineering
Oft sollen Maschinen oder Industriebauteile reproduziert werden, für die längst keine Patente oder Pläne existieren. Unsere extrem dichten E57 Cloudnetzwerke eignen sich zur exakten Formbestimmung. Die importierten Daten dienen dann in Software wie SolidWorks als harte Schnittkante zur neuen CAD-Fräsung. Perfekt für CNC-Repliken im Fahrzeugbau oder Denkmalschutz.
Ebenheitsprüfungen nach DIN
Terrestrische Scanner eignen sich nicht nur für Wänden, sondern auch für Böden. Nach dem Gießen gigantischer Beton-Industrieböden für Logistikhallen (Hochregallager) müssen Toleranzen bezüglich der Ebenheit streng eingehalten werden. Aus der Punktwolke leiten wir farbliche Heatmaps zur topografischen Toleranzabweichung vom theoretischen Nullpunkt ab.
Unser "Scan-To-BIM" Prozess
Viele Vermesser übergeben "rohe", nicht-ausgerichtete Einzelscans und überlassen dem Kunden den Zusammenbau. Wir garantieren Premium-Aufbereitung im Backend:
- Registrierung: Nahtlose Ausrichtung tausender Scanner-Standorte zueinander (Cloud-to-Cloud oder Target-basiert).
- Koordinatensystem: Einmessen und Orientierung der Wolke auf ein lokales oder einheitliches Bezugssystem (z.B. Gauss-Krüger / UTM).
- Bereinigung: "Cleaning" der Punktwolke durch das Herausschneiden von Personenaufnahmen (DGSVO), Spiegelungen auf Glas und irrelevantem "Rauschen".
- Export: Umwandlung in Formate wie .e57, .xyz, ReCap (.rcp/.rcs).

FAQ – 3D Punktwolken
Was versteht man unter einer 3D Punktwolke (Point Cloud)?
Eine Punktwolke ist das unformatierte, unbestechliche Ergebnis eines LiDAR-Laserscanners. Der Scanner feuert Millionen von unsichtbaren Infrarot-Laserstrahlen auf das Gebäude. Trifft ein Laser auf eine Wand, reflektiert er und misst die exakte Distanz. Die schiere Masse aus Milliarden XYZ-Koordinaten bildet nachher die ultrapräzise "Hülle" im virtuellen BIM-Raum.
In welchen Dateiformaten liefert Ihr die Punktwolken?
Wir richten uns nach Ihrem Tech-Stack. Als "Open-BIM" Standard ist das Format .e57 branchenweit anerkannt und plattformübergreifend. Für Autodesk Power-User übergeben wir die gereinigten Netzwerke meist als komprimierten und segmentierten ReCap Projektordner (.rcp / .rcs), wodurch das Datenhandling in Revit spürbar flüssiger wird.
Wie erfolgt der Datentransfer der gigantischen Dateien?
Wir stellen verschlüsselte, DSGVO-konforme Cloud-Downloads (Web-Dav Infrastruktur) zur Verfügung. Bei Datensätzen jenseits der 100 Gigabyte-Grenze, welche für Breitband-Uploads Tage benötigen würden, liefern wir nach Absprache eine versiegelte USB-Festplatte (SSD) direkt in Ihr Architektur-Büro.
