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3D Vermessung Deutschland

Leistung · Schwerpunkt

Gebäudeaufmaß: digitales Bestandsaufmaß für Umbau und Sanierung

Ein Gebäudeaufmaß dokumentiert den tatsächlich vorhandenen Zustand eines Bauwerks. Es ist die Basis für Architektenplanung, Sanierungskonzepte und Genehmigungsunterlagen. Wir führen das Aufmaß digital und nachvollziehbar durch.

Gebäudeaufmaß anfragen
Rohbaunahes Wohngebäude während eines digitalen Aufmaßes

Ausgangslage

Das Problem im Bestand

Ein klassisches Handaufmaß ist bei größeren oder verwinkelten Gebäuden zeitaufwendig und fehleranfällig. Maße werden übertragen, Winkel geschätzt, Anschlüsse vergessen. Hinzu kommt: Wer später eine weitere Maßangabe braucht, muss erneut vor Ort messen.

Lösung

So gehen wir vor

Beim digitalen Gebäudeaufmaß erfassen wir das Objekt vollständig als Messdatensatz. Maße lassen sich nachträglich am Computer abgreifen, ohne erneuten Termin. Aus den Daten erstellen wir die vereinbarten Zeichnungen – Grundrisse, Schnitte und Ansichten – sauber nach Ihren Layer- und Planstandards.

Ergebnisse und Lieferformate

Was Sie erhalten

  • Grundrisse aller Geschosse mit Raumbezeichnung als DWG/DXF und PDF
  • Gebäudeschnitte an vereinbarten Stellen
  • Fassadenansichten nach Absprache
  • Optional: Flächenübersicht und Punktwolke zur eigenen Nachnutzung

Anwendungsfälle

Typische Einsatzbereiche

  • Aufmaß für Sanierung und energetische Modernisierung
  • Umbau, Ausbau, Aufstockung und Nutzungsänderung
  • Planungsgrundlage für Architekten und Bauingenieure
  • Bestandsaufnahme vor Kauf, Verkauf oder Umstrukturierung

Digitales Kundenportal

Behalten Sie bei mehreren Gebäuden den Überblick: Unsere Ergebnisse lassen sich nach Projekt und Auftrag strukturieren.

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Gebäudeaufmaß anfragen

Ablauf

In wenigen Schritten zum Ergebnis

  1. 01

    Zielklärung

    Wofür werden die Pläne benötigt? Daraus ergibt sich der Detaillierungsgrad.

  2. 02

    Aufnahme

    Laserscanning des Gebäudes mit ergänzender Fotodokumentation.

  3. 03

    Zeichnung

    Ableitung von Grundrissen, Schnitten und Ansichten im vereinbarten Standard.

  4. 04

    Qualitätsprüfung

    Plausibilisierung der Maße und Abgleich mit dem Auftragsumfang.

  5. 05

    Übergabe

    Lieferung der Dateien in den vereinbarten Formaten.

Im Detail

Gebäudeaufmaß: Verfahren, Ergebnisse und Abgrenzung

Aufmaß als Messung, Plan als Darstellung

Das Gebäudeaufmaß ist die systematische Erfassung der tatsächlichen Maße eines Bauwerks. Der Plan ist die daraus abgeleitete Darstellung. Beides wird häufig vermischt, ist aber fachlich zu trennen: Sie können ein Aufmaß vorliegen haben, ohne dass daraus schon ein Zeichnungssatz entstanden wäre. Umgekehrt ist ein Plan nur so zuverlässig wie die Messung, auf der er beruht.

Bei uns erfolgt das Aufmaß in der Regel mit Laserscannern. Das hat den Vorteil, dass nicht nur ausgewählte Maße, sondern die gesamte sichtbare Geometrie dokumentiert wird. Nachträgliche Fragen, etwa zu einer Fensterbrüstung oder einem Deckenversprung, lassen sich dann am Datensatz beantworten, ohne dass ein weiterer Vor-Ort-Termin nötig ist.

Was ins Aufmaß gehört

Ein Gebäudeaufmaß für Planungszwecke umfasst typischerweise Wandverläufe, Öffnungen, Raumhöhen, Geschosshöhen, Treppen und feste Einbauten. Welche Details darüber hinaus dargestellt werden, etwa Heizkörper, Sanitärobjekte oder Deckenspiegel, ist Vereinbarungssache. Je klarer Sie den Zweck benennen, desto gezielter lässt sich der Darstellungsumfang festlegen.

Unsichtbare Bereiche wie Schächte hinter Verkleidungen oder Hohlräume in Decken können nicht gemessen werden, solange sie verschlossen sind. Das ist keine Schwäche des Verfahrens, sondern eine Eigenschaft jeder oberflächenbasierten Messung. Wir kennzeichnen solche Bereiche, damit der Plan keine Sicherheit vortäuscht, die die Daten nicht hergeben.

Aufmaß für Planung, nicht für Abrechnung

Der Begriff Aufmaß wird auch im Bauvertragswesen für die Mengenermittlung zur Abrechnung ausgeführter Leistungen verwendet. Unser Aufmaß dient dagegen der Erfassung des Bestands als Planungsgrundlage. Wenn Sie Mengen für eine Ausschreibung benötigen, lassen sich diese aus den Bestandsunterlagen ableiten, eine Abrechnungsprüfung nach Bauausführung ist jedoch eine andere Aufgabe.

Auch die Wohnflächenberechnung ist eine eigene Leistung mit eigenen Regeln. Ein Aufmaß liefert die geometrische Grundlage, ersetzt aber nicht die Festlegung, welche Flächen nach welcher Berechnungsvorschrift anzusetzen sind.

Genauigkeit und Leistungsumfang

Was möglich ist – und was nicht

Genauigkeit

Ein digitales Aufmaß ist so genau, wie Verfahren und Randbedingungen es zulassen. Entscheidend ist, dass Genauigkeit und Detaillierungsgrad vor Beginn vereinbart werden – nicht jedes Projekt benötigt die höchste Stufe, und jede Stufe hat einen Preis.

Grenzen der Leistung

Ein Aufmaß bildet sichtbare und zugängliche Bauteile ab. Konstruktive Aussagen (Tragfähigkeit, Materialaufbau hinter Verkleidungen) sind nicht Teil eines geometrischen Aufmaßes. Es ersetzt keine amtliche Vermessung.

Kosten und Angebot

Was den Aufwand bestimmt

Wir nennen keine Pauschalpreise ohne Kenntnis des Objekts. Diese Faktoren beeinflussen das Angebot.

  • Objektfläche und Geschosse

    Der Messaufwand wächst mit der Anzahl der Räume und Ebenen, ebenso die Zeit für die Auswertung.

  • Komplexität der Bausubstanz

    Schiefe Wände, Gewölbe, Erker oder Dachschrägen verlangen mehr Standpunkte und mehr Zeichenaufwand.

  • Gewünschter Planumfang

    Grundrisse allein sind weniger umfangreich als ein Satz aus Grundrissen, Schnitten und Ansichten.

  • Darstellungstiefe

    Die Entscheidung, ob Einbauten, Ausstattungen oder nur die Gebäudehülle dargestellt werden, beeinflusst die Bearbeitungsdauer.

  • Möblierung und Zugang

    Stark zugestellte Räume erschweren die Erfassung und können zusätzliche Standpunkte erfordern.

  • Lieferformate und Abstimmung

    Besondere CAD-Vorgaben, Layerstrukturen oder Planköpfe erhöhen den Anpassungsaufwand.

Vor der Beauftragung

Checkliste: Das sollten Sie klären

  • Soll das Aufmaß nur den Bestand dokumentieren oder direkt eine Planung vorbereiten?
  • Welche Räume und Ebenen gehören dazu, einschließlich Keller und Dachboden?
  • Welche Maßstäbe und Planarten sind gewünscht?
  • Gibt es vorhandene Pläne, die als Abgleich dienen können?
  • Welche Details sollen dargestellt werden und welche nicht?
  • Wie wird mit nicht zugänglichen Bereichen umgegangen?
  • Welche CAD-Vorgaben, Layer oder Planköpfe sind einzuhalten?
  • Wer bestätigt die Pläne nach der Lieferung auf Vollständigkeit?

Typische Stolpersteine

Fehler, die Sie vermeiden können

  • Alte Pläne nur abzeichnen lassen

    Alte Unterlagen weichen oft vom gebauten Zustand ab. Lassen Sie den Bestand neu erfassen und die alten Pläne allenfalls zum Abgleich nutzen.

  • Aufmaß und Abrechnungsaufmaß verwechseln

    Klären Sie, ob Sie Planungsunterlagen oder Leistungsmengen benötigen, und beauftragen Sie entsprechend.

  • Zu knappen Leistungsumfang wählen

    Fehlende Schnitte oder Ansichten werden später teuer nachbestellt. Besprechen Sie vorab, was die Planung wirklich braucht.

  • Plan ungeprüft übernehmen

    Prüfen Sie die gelieferten Unterlagen zeitnah auf Vollständigkeit, solange Rückfragen am Datensatz leicht möglich sind.

Häufige Fragen

Fragen zu Gebäudeaufmaß

Was ist der Unterschied zwischen Aufmaß und Bestandsplan?

Das Aufmaß ist die Messung des Ist-Zustands. Der Bestandsplan ist die daraus erstellte zeichnerische Darstellung. Beides gehört meist zusammen, ist aber nicht dasselbe.

Was kostet ein Gebäudeaufmaß?

Die Kosten richten sich nach Fläche, Komplexität und Lieferumfang. Eine seriöse Zahl gibt es erst nach Kenntnis des Objekts. Im Ratgeber erklären wir die Kostentreiber.

In welchen Formaten erhalte ich die Pläne?

Standardmäßig als DWG, DXF und PDF. Weitere Formate wie IFC oder E57 sind nach Absprache möglich.

Ist ein Aufmaß mit dem Laser genauer als mit dem Zollstock?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Der Laserscanner erfasst die gesamte Geometrie lückenlos, was Fehler durch ausgelassene Maße vermeidet. Die tatsächliche Genauigkeit hängt von Verfahren, Objekt und Vereinbarung ab und wird bei Bedarf mit Ihnen festgelegt.

Kann ich nach der Lieferung weitere Maße anfragen?

Ja, soweit sie in der erfassten Geometrie enthalten sind. Da die Punktwolke gespeichert bleibt, lassen sich zusätzliche Maße oft nachträglich entnehmen. Umfang und Konditionen solcher Nachträge sollten Sie bei der Beauftragung besprechen.

Werden Installationen im Aufmaß dargestellt?

Sichtbare Installationen können dargestellt werden, wenn Sie das wünschen. Verdeckte Leitungen sind nicht Bestandteil eines oberflächenbasierten Aufmaßes. Für Leitungsplanung sind gesonderte Untersuchungen durch Fachplaner nötig.

Wie bereite ich das Objekt auf den Termin vor?

Sorgen Sie für Zutritt zu allen Räumen und räumen Sie, soweit möglich, Wände und Durchgänge frei. Schalten Sie das Licht nicht unbedingt ein, Scanner arbeiten auch bei Dunkelheit. Wir geben Ihnen vor dem Termin eine kurze Hinweisliste.

Unverbindlich anfragen

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  • Unverbindlich
  • Konkretes Angebot statt Pauschalpreis
  • Deutschlandweit
  • Dauer ca. 2 Minuten
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