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3D Vermessung Deutschland

Leistung

Gebäudeschnitte aus dem Bestand: Höhen und Geschosse sicher erfassen

Grundrisse zeigen die Fläche, Schnitte zeigen die Höhe. Für Umbau, Aufstockung und Haustechnik sind belastbare Schnitte unverzichtbar.

Gebäudeschnitte anfragen
Stilisierter Gebäudeschnitt über drei Geschosse mit Dach (Illustration)

Ausgangslage

Das Problem im Bestand

Höhenunterschiede, Gefälle und Dachneigungen werden im Handaufmaß oft nur stichprobenartig erfasst. Das führt zu Konflikten bei Treppen, Durchbrüchen oder Leitungsführung.

Lösung

So gehen wir vor

Aus der Punktwolke lassen sich Schnitte an beliebiger Stelle ableiten. Sie legen die Schnittlinien fest, wir zeichnen Geschosshöhen, Deckenstärken (soweit sichtbar/messbar), Treppen und Dachgeometrie.

Ergebnisse und Lieferformate

Was Sie erhalten

  • Schnitte als DWG/DXF/PDF
  • Höhenkoten nach Absprache
  • Lageplan der Schnittlinien im Grundriss

Anwendungsfälle

Typische Einsatzbereiche

  • Aufstockung und Dachausbau
  • Treppen- und Aufzugsplanung
  • TGA-Trassenführung
  • Barrierefreier Umbau

Sie möchten ein konkretes Angebot? Beschreiben Sie Ihr Objekt in wenigen Schritten.

Gebäudeschnitte anfragen

Ablauf

In wenigen Schritten zum Ergebnis

  1. 01

    Schnittlinien festlegen

    Gemeinsam bestimmen.

  2. 02

    Aufnahme

    Scan inkl. Höhen.

  3. 03

    Zeichnung

    Schnitte ableiten.

  4. 04

    Übergabe

    Dateien liefern.

Im Detail

Gebäudeschnitte: Verfahren, Ergebnisse und Abgrenzung

Der Schnitt als Höhenbild des Gebäudes

Während der Grundriss die Anordnung der Räume zeigt, macht der Gebäudeschnitt die vertikale Struktur sichtbar: Geschosshöhen, Deckenstärken, Treppenverläufe, Dachneigung und Niveausprünge. Gerade im Bestand sind diese Informationen oft die unsichersten, weil alte Pläne häufig nur Grundrisse enthalten.

Aus der Punktwolke lassen sich Schnittebenen an beliebiger Stelle legen. Wo geschnitten wird, entscheidet die Planungsaufgabe. Typisch sind Schnitte durch Treppenhäuser, durch Bereiche mit Höhenversprüngen und durch das Dach. Die Schnittlage stimmen wir mit Ihnen oder Ihrem Planer ab.

Was ein Schnitt zeigt und was nicht

Der Schnitt zeigt sichtbare Konturen: Fußboden- und Deckenoberflächen, Wandflächen, Dachuntersichten. Der innere Aufbau von Decken, Dämmung oder Dachkonstruktion ist nur erkennbar, wenn er offen liegt. Aufbaudicken ergeben sich aus Oberflächen nicht verlässlich. Wenn sie für Ihre Planung entscheidend sind, sollten Sondierungen oder Bauteilöffnungen erfolgen.

Auch Höhenbezüge müssen definiert sein. Eine Angabe wie Oberkante Fertigfußboden kann sich je nach Raum unterscheiden. Wir legen daher mit Ihnen fest, auf welchen Bezug sich die Höhenkoten beziehen, und kennzeichnen ihn im Plan.

Zusammenspiel mit Grundriss und Ansicht

Schnitte sind nur im Verbund mit Grundrissen sinnvoll lesbar, weil die Schnittlinie dort eingetragen wird. Deshalb liefern wir sie in einheitlicher Darstellung und mit konsistenten Höhen. Ansichten ergänzen das Bild um die Außenseite.

Für einfache Umbauten kann ein einziger Schnitt genügen, für komplexe Gebäude braucht es mehrere. Die Zahl richtet sich nach Gebäudeform, Anzahl der Höhenversprünge und den Fragen der Planung, nicht nach einer festen Regel.

Genauigkeit und Leistungsumfang

Was möglich ist – und was nicht

Genauigkeit

Höhenmaße beziehen sich auf einen vereinbarten Bezugspunkt; Deckenaufbauten sind nur so weit darstellbar, wie sie sichtbar oder bekannt sind.

Grenzen der Leistung

Verdeckte Konstruktionsschichten (Fußbodenaufbau, Decken hinter Verkleidung) sind aus Scandaten nicht ableitbar.

Kosten und Angebot

Was den Aufwand bestimmt

Wir nennen keine Pauschalpreise ohne Kenntnis des Objekts. Diese Faktoren beeinflussen das Angebot.

  • Anzahl der Schnitte

    Jeder zusätzliche Schnitt bedeutet eigene Auswertung und Beschriftung.

  • Gebäudekomplexität

    Versprünge, Dachformen und Treppen machen Schnitte aufwendiger als bei einfachen Kuben.

  • Darstellungstiefe

    Schraffuren, Höhenkoten und Maßketten erweitern den Planinhalt.

  • Dachräume und Zugänglichkeit

    Schwer zugängliche Bereiche erschweren die Datenerfassung.

  • Abstimmung der Schnittlagen

    Zusätzliche Rückfragen oder spätere Änderungen der Schnittführung erhöhen den Aufwand.

  • Kombination mit Grundrissen

    Schnitte, die auf bestehenden Grundrissen aufbauen, lassen sich effizienter erstellen.

Vor der Beauftragung

Checkliste: Das sollten Sie klären

  • Welche Bereiche sollen geschnitten werden: Treppenhaus, Dach, Versprünge?
  • Wie viele Schnitte erwarten Sie?
  • Welcher Höhenbezug gilt für die Höhenkoten?
  • Brauchen Sie Bauteilaufbauten oder nur Oberflächenkonturen?
  • Wie werden Treppen und Dachschrägen dargestellt?
  • Sollen Geländehöhen außen mit aufgenommen werden?
  • Passen die Schnittlinien zu Ihren Grundrissen?
  • Wer prüft die Darstellung gegen Ihre Planung?

Typische Stolpersteine

Fehler, die Sie vermeiden können

  • Schnitte erst zum Schluss bestellen

    Fehlende Höhen fallen oft zu spät auf. Planen Sie Schnitte von Beginn an mit ein.

  • Aufbauten aus Oberflächen ableiten

    Deckenaufbauten sind nicht sichtbar. Lassen Sie kritische Stellen sondieren.

  • Höhenbezug offenlassen

    Unklare Bezugshöhen führen zu Fehlern. Legen Sie den Bezugspunkt fest.

  • Zu wenige Schnitte beauftragen

    Ein Schnitt zeigt nur einen Gebäudeteil. Wählen Sie Lagen passend zu den kritischen Stellen.

Häufige Fragen

Fragen zu Gebäudeschnitte

Wie viele Schnitte sind üblich?

Je nach Objekt ein bis mehrere Schnitte pro Gebäude. Wir beraten bei der Festlegung der Schnittlinien.

Welche Schnittlagen sind besonders wichtig?

Meist Treppenhäuser, Bereiche mit unterschiedlichen Geschosshöhen und das Dach. Ihr Architekt weiß, wo Höheninformationen für die Planung kritisch sind. Wir beraten bei der Auswahl, die endgültige Festlegung hängt von Ihrem Vorhaben ab.

Kann ich Schnitte auch nachträglich ergänzen?

Ja, solange die Punktwolke vorliegt. Zusätzliche Schnitte lassen sich daraus ableiten, ohne neue Aufnahme vor Ort. Das gilt nur für Bereiche, die beim Scan erfasst wurden. Nicht erfasste Räume erfordern einen neuen Termin.

Werden Gründung oder Fundamente dargestellt?

Nur sichtbare Bereiche, etwa im Keller. Gründungstiefen und Fundamentformen sind aus Oberflächen nicht ableitbar. Hierfür sind Schürfe oder Unterlagen aus der Bauzeit erforderlich, die nicht Teil der Vermessung sind.

Sind Schnitte für den Bauantrag geeignet?

Sie können dem Entwurfsverfasser als Grundlage dienen. Die Bauvorlagen selbst erstellt und verantwortet der bauvorlageberechtigte Entwurfsverfasser. Wir stimmen Format und Darstellung gern mit ihm ab.

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  • Unverbindlich
  • Konkretes Angebot statt Pauschalpreis
  • Deutschlandweit
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