Projektgeschichte
Denkmalgeschütztes Gebäude: Fassadendokumentation
Vor einer Sanierung soll die Fassade eines Denkmals berührungslos und maßlich nachvollziehbar dokumentiert werden.

Backstein, Sandsteingesimse, Sprossenfenster: Das Gebäude aus dem späten neunzehnten Jahrhundert steht unter Denkmalschutz, und vor der Sanierung soll sein Zustand genau festgehalten werden. Jeder Eingriff in die Fassade muss später begründbar sein – auch gegenüber der Denkmalbehörde.
Berührt werden darf die Fassade für die Aufnahme nicht, und Gerüste stehen noch nicht. Laserscanning passt dazu: Der Scanner arbeitet aus Abstand und erfasst Gesimse, Gewände und Fensterachsen samt ihren leichten Schiefständen, die kein Regelraster abbildet.
Aus der Punktwolke entstehen maßliche Fassadenansichten; die Punktwolke selbst wird archiviert. Die fachliche Abstimmung mit der Denkmalbehörde – was erhalten, was erneuert wird – bleibt beim Auftraggeber und seinen Fachplanern, die Geometrie liefert die Grundlage.
Während der Sanierung wird immer wieder auf die Daten zurückgegriffen: für Ersatzteile, für Anschlüsse, für den Vergleich vorher/nachher. Der Zustand vor dem Eingriff ist belegt.
- Objektart
- Öffentliches Gebäude
- Region
- Deutschlandweit
- Vermessungsmethode
- Terrestrisches Laserscanning der Fassade und Ableitung maßlicher Ansichten; fachliche Abstimmung mit der Denkmalbehörde bleibt beim Auftraggeber.
- Projektablauf
- Abstimmung → Aufnahme → Auswertung → Übergabe.
Ausgangssituation
Gesimse, Gewände und Fensterachsen weichen leicht von der Regelgeometrie ab.
Ergebnis
Der Zustand vor dem Eingriff ist vollständig dokumentiert.
Erstellte Unterlagen
- Fassadenansichten
- Punktwolke zur Archivierung
Gelieferte Formate
DWG · PDF · E57
Eingesetzte Leistungen
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- Deutschlandweit
- Dauer ca. 2 Minuten